Dienstag, 19. Mai 2020

18.05.2020 Lahaina, Westküste von Maui

Der heutige Tag beginnt entspannt. Beim gemütlichen Frühstück geht es wieder sehr gesund zu, mit Ausnahme des vielen Kaffees vielleicht. Aber er schmeckt halt so gut.


Wir fahren mit dem Auto die Küste Richtung Norden an der Westküste von Maui bis nach Lahaina. Von hier aus kann man die nur 10 km entfernte Insel Lanai sehen. Diese Insel werden wir auf diesem Trip nicht besuchen. Man kann in 3 Wochen kaum alle hawaiianischen Inseln besuchen.

Wir bummeln ein bisschen am Strand entlang, aber es gibt hier nicht viel zu sehen. Am Ende gehen wir wieder ein bisschen durch die unglaubliche Natur wandern. Es geht durch ehemalige Lavaströme (Halona Stream, Kahoma Strema, Kanaha Stream). Mittlerweile ist alles unglaublich grün und zugewachsen. Man kann kaum erkennen, dass hier mal flüssige Lava geflossen ist.






Alles in allem ist heute ein ruhiger Tag und wir genießen einfach nur diese unglaubliche fruchtbare Natur. Und für Britta besuchen wir mehrere Wasserfälle ;-) Sehen doch alle unterschiedlich aus.



Als wir zurück in der Wohnung sind geht bereits die Sonne unter. Wir sitzen auf der Terrasse und nehmen unsere Medikamente.




Gute Nacht John-Boy

17.05.2020 Sonnenaufgang auf dem Haleakala Crater

Ein neuer Tag beginnt bzw. es ist eigentlich noch mitten in der Nacht. Und schon steht das nächste Highlight auf dem Plan.

Koste und ich müssen unsere Stative nutzen: es geht zum Sonnenaufgang auf den Haleakala Krater.

Sonnenaufgang ist 05.47 Uhr und wir müssen über 1,5 Stunden dorthin fahren.

03.30 Uhr wecken, quasi kurz nach dem Einschlafen. Ich bin wie gerädert. Kein Kaffee, kein Frühstück. Viel zu früh.

Wir haben im Walmart eine Thermoskanne gekauft und füllen heißen Kaffee ein. Ansonsten nehmen wir alles mit, was man so für ein Picknick normalerweise mitnimmt. Brot, Wurst, Käse, Paprika, Obst, Getränke. Es wird ein langer Tag und unterwegs durch die "Mondlandschaft" gibt es nirgends etwas zu kaufen, schon gar nicht um diese Uhrzeit.

In völliger Dunkelheit machen wir uns auf den Weg zunächst nördlich bis kurz vor Kahului. Dann geht es rechts ab. Wenige Meter auf dem Hana Highway und dann geht es direkt wieder rechts auf den Haleakala Highway. Noch ist alles grün, obwohl wir das bei der Dunkelheit kaum erkennen können.

Direkt hinter Pukalani geht es dann links weg und die Straße wird schon etwas abenteuerlicher. Es geht quasi in Schlangenlinien den Berg hinauf. Immer weiter dem Krater entgegen.

Der Gipfel liegt bei 3.055 m und die Straße dorthin trägt den bezeichnenden Namen "Skyline Road, naja zumindest das letzte Stück :-)

Wir kommen 15 Minuten vor Sonnenaufgang an, quasi auf den letzten Drücker. Wir müssen beim nächsten mal früher los (Früüüüher!!).

Hektisch orientieren wir uns nach Osten und suchen uns einen guten Platz, um die Stative aufzubauen. Ich möchte unbedingt ein Observatorium mit im Bild haben.

Aus dem Tal wabern Wolken nach oben und als die Sonne aufgeht ist es ein atemberaubender Blick. Das frühe Aufstehen hat sich gelohnt (merken!!!!).










Nachdem die Sonne vollständig aufgegangen ist und nach der blauen Stunde die goldene Stunde ebenso vorüber ist, packen wir alles zusammen und marschieren zum Auto.

Was bin ich wieder froh, dass wir die warmen Klamotten mitgenommen haben. Mit 4° C ist es empfindlich kalt und dazu geht ein unangenehmer Wind.

Dennoch machen wir im Krater eine kleine Wanderung. Die Dimensionen sind unglaublich. Der Krater, der eigentlich kein einzelner Krater, sondern  eine Ansammlung von mehreren Vulkanen ist, hat eine Ausdehnung von fast 50 km². Klar, dass wir da nur einen Bruchteil erlaufen und sehen können.

Die Landschaft ist so, wie man sich vielleicht den Mond vorstellt.

Es ist erst 09.00 Uhr, als wir uns wieder auf den Weg nach unten machen.

Wir stoppen kurz am Kalahaku Overlook für ein paar Fotos.

Am Ende trinken wir einen Kaffee im "Kula Sandalwoods Café".

Wir beratschlagen, was wir heute noch so machen können. Alle sind ein bisschen müde und wir beschließen den Rest des Tages am Strand zu verbringen und zu ruhen. Manche nennen das auch Mittagsschläfchen ;-)


Am frühen Nachmittag packt mich aber die Lust und ich leihe mir ein Surfbrett aus. Kann nicht schaden, ein wenig zu üben. Wobei ich sagen muss: Sieht schon ganz gut aus.




Selbst Simone traut sich mal, auch wenn sie zunächst nur versucht, bäuchlings die richtige Welle zu erwischen. Später versucht sie auch mal auf dem Brett zu stehen. Klappt ganz gut für das erste mal.




 
 Und dann erwische ich die perfekte Welle.


Koste fotografiert das Ganze mit seinem neuen Tele-Objektiv (oder war es nur ein 24-70?).


Schon erstaunlich, dass ich erst zum 3. mal auf einem Brett stehe. Ich glaube ich versuche mich demnächst mal am Kite-Surfen.

Als ich später vom Strand komme, haben Britta und Koste schon den Grill angezündet und es riecht schon gut nach Essen. Koste war zwischendurch nochmal angeln und es gibt frischen Fisch. Lecker. Dazu die berühmten Grillkartoffeln.



Völlig k.o. aber entspannt fallen wir alle ins Bett.

Morgen müssen wir wieder die Schluckimpfung nehmen "Corona Extra". Hoffe das hat keine Nebenwirkungen.

Gute Nacht John-Boy. Gute Nacht Elizabeth.

Sonntag, 17. Mai 2020

16.05.2020 Hana Highway (Road to HANA), Hana-Waianapanapa Coastal Trail (4,5 km), Wailua Falls - Seven Sacred Pools

Heute wird wieder ein sehr langer Tag. Auf dem Programm steht eine der schönsten Panoramastraßen der Welt: Der Hana-Highway oder auch "The Road to Hana". Bitte nicht verwechseln mit S/4-Hana, the Road to Hana mit SAP ;-)

Wir müssen quasi einmal um die ganze Insel herum und die Strecke ist sehr anspruchsvoll zu fahren.

Wir stehen sehr früh auf und es gibt einen schnellen Kona Kaffee. Frühstücken wollen wir irgendwo unterwegs.

In Kahului gehen wir ins "Down to Earth" und essen ein paar warme Sandwiches. Dann geht es direkt weiter auf den Hana Highway.

Erster Stopp: Twin Falls. Ein wunderschöner Wasserfall mit einem Naturpool. Da möchte man am Liebsten gleich reinspringen.

Auf der Strecke fahren wir über 50 Brücken und schlängeln uns durch mehr als 600 Haarnadelkurven. Das wäre eigentlich genau das Richtige für meine GS, schade. Aber es ist auch im Auto ein unvergessliches Erlebnis :-)

Nächster Halt: Kaumahina State Wayside Park.

Danach Ke'anae Arboretum, wo wir die gesamte Vielfalt der tropischen Fauna bestaunen können. Von Taro und Yams bis hin zu Hibiskus und Papaya gibt es alles, was man sich nur vorstellen kann.

Weiter auf der Strecke stoppen wir bei der Hana Lava Tube, dem Pua'a Kaa State Wayside Park und spazieren im atemberaubenden Bambuswald. Man kommt sich vor wie in Jurassic Park.

Soooo viel Natur :-)



















In Hana angekommen setzen wir uns in kleines Thai-Restaurant und genießen den Blick auf die Bucht.

Es weht ein laues Lüftchen vom Meer und so ist es gut auszuhalten.

Es ist schon wieder spät und die Sonne geht gerade unter, als wir uns auf den weiteren Weg ins Appartement machen.

Tolle Eindrücke heute und tolle Fotos.

Auf der Weiterfahrt sitze ich hinten und mir fallen die Augen zu. Koste fährt und im Auto läuft ein Hörbuch.

Bis morgen John-Boy.

Samstag, 16. Mai 2020

15.05.2020 Halbzeit - Relaxen auf Maui

Heute ist Halbzeit unserer Reise und es steht nichts konkretes auf dem Tagesplan. Einfach nur gemütlich frühstücken und dann den Tag am Strand genießen.

Wir liegen gemütlich im Sand unter 2 Schirmen und sind bemüht den wegen Corona ausgerufenen Sicherheitsabstand einzuhalten. Kein Problem, denn wir sind sowieso die Einzigen Touristen hier.

Um die Mittagszeit genießen wir einen frischgepressten Smoothie aus Bananen und Pfirsichen und gehen ein bisschen am Strand spazieren.


 



Am Nachmittag wage ich mich nochmal ein bisschen mit dem Surfbrett in die Wellen, aber ich merke, dass es doch nicht so einfach ist. Die ersten Fortschritte von gestern sind quasi über Nacht verlernt und ich bin ein wenig frustriert. Aber mein Ehrgeiz ist groß und ich will es unbedingt schaffen. Ich stelle das Surfbrett in den Sand, relaxe ein bisschen im Schatten und am späten Nachmittag läuft es plötzlich wie geschmiert. Wie beim Skifahren: man braucht mal eine kreative Pause.





Wir lassen den Tag langsam ausklingen und freuen uns auf weitere 2 Wochen im Paradies.

Gute Nach John-Boy.




29.05.2020 Fazit und Ausblick

Ein Fazit zu dieser Reise gepaart mit einem Ausblick auf 2021. Es war alles nur ein großer Schwindel, ein Fake, eine Lüge, eine Fantasie. ...